Durchgeführte Veranstaltungen mit der Ehemaligenkameradschaft.

16. Februar 2017                                                                                                                        Besuch des Traditionsvereins Fahrsimulator-Kette Augustdorf e. V.                          und des AGPT/ASPT KPz Leopard 2 A5/6 des Panzerbataillon 203.                                                         

Am 16. Februar 2017 besuchte unsere Ehemaligenkameradschaft die Generalfeldmarschall Rommel Kaserne  in Augustdorf. Unser erstes Ziel war die Räumlichkeiten des Traditionsvereins Fahrsim-Kette Augustdorf e.V.

Nach einer kurzen geschichtlichen Einweisung zum Simulator hatten alle Teilnehmer selbst die Möglichkeit,  einen Leopard 1 Panzer im Simulator zu fahren. Wären die einen fuhren konnten die anderen die gesamte Technik besichtigen.

Es waren Erlebnisreiche Stunden die wir dort verbringen konnten. Wir bedanken uns ganz herzlich bei          OTL Steuernagel, Hptm von Ohlen, OStFw Stricker, StFw Monrèal und HFw Schrader die uns diese ermöglichten.

Nach 27 Jahren, rund 25.000 Fahrschülern und 30.641 ausgestellten Führerscheinen endet der Ausbildungsbetrieb für die Kampfpanzer Leopard I und II sowie den kettengetriebenen Mannschaftswagen   MTW M 113.

Der Verein, der der mit Masse aus Ehemaligen Fahrlehren des Fahrsim – Zentrum besteht unterhält die Anlage mit eigenen Mitteln.

 Als nächstes bekamen wir von den Ausbildungsfeldwebeln des PzBtl 203 die Einweisung in das AGPT KPz Leopard 2 A5/6. Fast alle von uns kannte noch das Vorläufermodell. Aber es hat sich hier enorm viel getan.

Diese Simulator Ausbildung ist ein noch schnelles und kostensparendes Hilfsmittel. Zum einen wird so die Zusammenarbeit der Panzerbesatzung noch besser trainiert, zum anderen kann das Zusammenspiel mit Kommandanten im Zugrahmen möglichst realitätsnah üben.

Im Anschluss haben wir uns im technischen Bereich noch die neuen Leoparden A6 angesehen. Eine besondere Überraschung war, dass dort ein Leopard 1 A5 stand. OStFw Stricker hat den entmilitarisierten vor der Verschrottung gerettet. Er wird im Bereich des PzBtl 203 aufgestellt werden.

Der Abschluss fand in den Räumen der Gemeinsamen Heim Gesellschaft (GHG) statt. Nach dem Abendessen hieß es Aufsitzen und zurück nach Hemer.

Das 20. Treffen der ehemaligen 204er!

Vergangene und aktuelle Zeiten bieten viel Gesprächsstoff.

15.-16.04.2013    Besuch GÜZ Heer und TpÜbPl Bergen

 

Am 15. und 16.04.2013 besuchte unsere Ehemaligenkameradschaft gemeinsam mit dem Freundeskreis PzBtl 203 aus Augustdorf das Gefechts-Übungs-Zentrum (GÜZ) auf dem Truppenübungsplatz Altmark und das PzBtl 203 auf dem Truppenübungsplatz Bergen.

Die Fahrt war hervorragend organisiert, wie man das halt von altgedienten „Spießen“ gewohnt ist. Im modernen Reisebus ging es zuerst zum GÜZ in der Colbitz-Letzlinger Heide nördlich von Magdeburg.

Beeindruckt ließen wir uns die moderne Trainings-, Übungs- und Simulationstechnik erläutern. Sie ist voll computerisiert, video-, laser- und satellitengestützt. Übungsdörfer, eine große (im Bau befindliche) Übungsstadt mit (schauspielernden) „Feinden“ und „Bewohnern“ ermöglichen zusammen mit der Technik eine realitätsnahe Ausbildung z. B. vor einem Auslandseinsatz.

Anschließend besichtigten wir den Übungsplatz Altmark , bekamen eine detaillierte Einweisung in seine Geschichte und die heutige Funktion im Rahmen des GÜZ.

Vor und während des 2. Weltkrieges war hier eine Heeresversuchsanstalt, die hauptsächlich Artilleriegeschütze erprobte, darunter auch das riesige 80-cm-Geschütz DORA. Fast unzerstörbare Relikte aus Stahl und Beton dieser Ära konnten wir staunend betrachten. Nach dem 2. Weltkrieg waren in und um das Dorf Hillersleben (am Südrand des Platzes) bis zu 30.000 Sowjetsoldaten stationiert (die 47. Panzerdivision) - nur etwa 30 km von der innerdeutschen Grenze entfernt! Die verlassenen, überwucherten und im Verfall begriffenen Kasernenanlagen und Wohnhäuser boten ein bedrückendes, geisterhaftes Bild.

 

Mit vielen neugewonnenen Eindrücken verlegten wir dann zum Übungsplatz Bergen ins Lager Hörsten, wo wir vom PzBtl 203 herzlich aufgenommen wurden. Endlich mal wieder in 4-Mann-Stuben untergebracht mit „oben schlafen“, gemeinschaftlichem „Sägekonzert“ und den üblichen Frotzeleien.

Doch vor diese nächtlichen Unternehmungen hatten die Organisatoren den Kameradschaftsabend gesetzt. Der verlief sehr harmonisch, es gab viele Gelegenheiten zum „prahlen“ und man kam sich näher, vor allem die Raucher, die sich wegen Regens unter einem kleinen Vordach drängelten.

Am frühen Morgen des nächsten Tages waren nicht nur wir etwas „benebelt“ – die Nacht war kurz – sondern auch – wie häufig – der Übungsplatz. Das Panzerschießen auf der Schießbahn 20 fiel deshalb für uns aus. Stattdessen bekamen wir auf der Schießbahn 4 einen hautnahen Eindruck vom Nahbereichsschießen (NBS) gemäß dem „neuen Schießausbildungskonzept“ (nSAK). Mittlerweile hatte sich auch der Nebel verzogen und so verlegten wir zur legendären Schießbahn 9, um das Panzerzuggefechtsschießen zu beobachten. Das war zwar nicht wirklich neu für uns, aber immer noch faszinierend und rührte manchen nostalgischen Nerv: „Weißt Du noch …“

Wir verabschiedeten uns vom PzBtl 203 auf der Gewehrschießbahn 104, bedankten uns bei den Aktiven und ihrem Kommandeur OTL i.G. Franke für die Einladung, die herzliche Kameradschaft und Gastfreundschaft und drohten, die nächste Einladung wieder anzunehmen.

 

Grundlagen für Kameradschaftstreffen sind gelegt

25 Jahre nach den dienstlichen Veränderungen

 

trafen sich einige Unteroffiziere der 2./ Panzerbataillon203 im Sauerlandpark,

der ehemaligen Blücher – Kaserne.

Der Bundeswehr-Traditionsraum stand als erster Besichtigungspunkt auf dem

Plan, hier wurden durch viele Bilder und Video-Filme Erinnerungen geweckt und ausgetauscht.

Mit einem Rundgang durch den Park bekamen die Kameraden ein ganz neues Bild „ihrer“ ehemaligen Kaserne zu sehen.

Der Tagesausklang endete mit einem Kameradschaftsabend in der Gaststätte Akropolis.

Nach einer kurzen Nacht und gutem Frühstück, im ehemaligen Offizier-Heim, ging es auf den Jüberg-Turm, um den Gesamtüberblick auf die ehemalige Kaserne und dem Standortübungsplatz zu erhalten.

Die Teilnehmer waren von den Veränderungen des Areals positiv erstaunt.

Anschließend traten die Kameraden ihre Heimfahrten mit der Absicht an, dass Treffen im nächstem Jahr zu wiederholen und dann mit hoffentlich mehr Teilnehmern.

Blick in die Vergangenheit und nach Afghanistan gerichtet.

18. Ehemaligen - Treffen des Panzerbataillons 204. Junger Oberfeldwebel berichtete über seine Erlebnisse am Hindukusch.

Hemer.                                                                                                                                                            Von 1956 bis 1980 war das Panzerbataillon der Bundeswehr in der Hemeraner Blücherkaserne stationiert, bevor es nach Ahlen verlegt und im Jahr 2002 aufgelöst wurde. Sowohl aus der
Hemeraner als auch aus der Ahlener Zeit fühlen sich noch viele der Kameraden der Einheit verbunden,
so dass jetzt seit 1996 das mittlerweile 18. Ehemaligentreffen stattfand.

200 Einladungen waren dazu verschickt worden, und immerhin eine 68köpfige Gruppe am Samstag im Hotel Garni des Gebrauchshundesportverbandes am Meisenweg zusammen - darunter allerdings aucheinige Ehefrauen der ehemaligen Panzersoldaten, die mittlerweile überall in Deutschland leben.

Die Pflege der Verbundenheit ist sicherlich nicht zuletzt das Verdienst von Kurt Schulze und Manfred Klüner, die zum wiederholten Mal das Treffen organisiert hatten. von 13 Uhr bis fast Mitternacht wurde eine Fülle von Erinnerungen ausgetauscht.

Aber der Tag verlief nicht nur im Plauderton. Ein aktiver Oberfeldwebel der Bundeswehr war eingeladen worden und berichtete über seine Teilnahme an zwei Einsätzen in Afghanistan, also jenen Ernstfall, der den Mitgliedern des Panzerbaillons während ihrer Dienstzeit zum Glück erspart geblieben war. Mit großer Interesse verfolgten sie den Vortrag an den sich noch eine lebhafte Diskussion anschloss.

Weiter auf dem Programm stand ein Rundgang durch den Sauerlandpark, also dem alten Kasernengelände mit einem Besuch des Traditionsraums und der STALAG-Gedenkstätte.

Verblüfft nahmen viele der Teilnehmer das Hotel am Ennertsweg unter die Lupe, das sie von früher als damaliges Wohnheim für Offiziere und Unteroffiziere kannten. So komfortabel und schmuck
wie heute sei es seinerzeit allerdings nicht gewesen lautete der einhelligeKommentar.                                                                                                                      kör

 

Quelle: IKZ vom 02.11.2013

 

Bilder vom Treffen 2013

Bilder vom Jahrestreffen der ehemaligen 204 er, am 25.10.2014, im Hotel Garni (ehemals Offz-Heim)    in Hemer. Die Organisatoren begrüßten fast 50 ehemalige aus ganz Deutschland.