Kurzgeschichte zum PzGrenBtl 13

 

von 1956 bis 1959

Am 06.Sept. 1956 wurde das Panzergrenadierbataillon 13 in Schleswig an der Schlei als eines der ersten freiwilligen Bataillone aufgestellt und war derzeit der 3. Panzerdivision / III. Korps unterstellt.

Durch umfangreiche Ausbildungstätigkeit unter dem Befehl von BtlKdr OTL Domaschk hatte das Panzergrenadierbataillon recht zügig die enorme Personalstärke von 28 Offizieren, 129 Unteroffizieren und 334 Mannschaftsdienstgraden erreicht und war in Folge als Basis zur Aufstellung einer geplanten Brigade vorgesehen.

Damit einhergehend war ein Standortwechsel nach Hemer verbunden, den das Bataillon im Eisenbahntransport vom 11. auf den 12.Jan. 1957 vornahm.

Bild zeigt: Den neuen Bataillonskommandeur Oberstleutnant Vilmar mit Offizieren des Stabes auf dem Weg nach Hemer im Eisenbahnwaggon.

In den Blöcken des linken Kasernenbereiches fanden die Panzergrenadiere ihre Unterkunft.

In der Zeit von Januar 1957 bis März 1959 nahm das Bataillon die ersten Wehrpflichtigen auf.

Mit Wirkung vom 16. März 1959 wechselte das Unterstellungsverhältnis dieses Bataillons von der 3. Panzerdivision zur 7. Panzergrenadierdivision Lippstadt.

Die Ausbildung hatte oberste Priorität, denn viele Soldaten wurden als Kaderpersonal für neuaufzustellende Verbände und Einheiten in Schwanewede, Ahlen und Handorf benötigt.

 

Am 01.April 1959 ging die Ära des Panzergrenadierbataillons 13 zu Ende. Das Bataillon wurde umgegliedert und umbenannt in Panzergrenadierbataillon 203.

Bildergalerie aus den Jahren von September 1956 bis März 1959