Kurzgeschichte zur NschKp 200,

 

von 1975 bis 1993

 

 

Die Nachschubkompanie 200 wurde am 01. April 1975 in der Hellweg-Kaserne in Unna unter Hinzuziehung der 1972 aufgestellten Versorgungskompanie des Panzerregiments 100 aufgestellt.

 

Zu ihren Aufgaben gehörte es, Munition in den verschiedenen Standort-Munitionslagern zu bevorraten sowie Betriebsstoff, Schmier- und Betriebshilfemittel und ca. 8.000 Ersatzteile zur Versorgung der Einheiten der Panzerbrigade 20 vorzuhalten.

 

Während eines typischen Monats wurden etwa 7.000 Anforderungen nach Ersatzteilen vorgelegt; 80 % davon wurden innerhalb von 30 Tagen erfüllt. Die zwei Transportzüge, mit einer Kapazität von 350 t Transportraum, waren für die Bewegung von Mengenverbrauchsgütern vorgesehen. Darüber hinaus standen für die Ersatzteilbeförderung 168 t Transportraum zur Verfügung.

 

Im Sommer 1976 transportierte die Kompanie im Ernteeinsatz ca. 2.500 t Stroh in den Raum Olpe und Siegen und legte dabei mit ihren Transportfahrzeugen über 90.000 Kilometer zurück.

 

In der Geschichte der Kompanie gibt es auch traurige Nachrichten: Während der Übung „BLUE FOX“ verunglückte 1977 der Gefreite Michael S. mit einem Tankkesselwagen tödlich.

 

Im Februar und März 1992 nahm die Kompanie in Bergen letztmalig an einem Truppenübungsplatzaufenthalt teil. Am 18. Dezember 1992 stellte die Kompanie die Versorgung der Brigade 20 ein und wechselte zum 02. April 1993 unter die Führung des Nachschubbataillons 7, das im Jahr 2004 aufgelöst wurde.

 

Quelle: Chronik 7. PzDiv

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Die Kompaniechefs der NschKp 200 und UStffFhr?

Kp-Übergabe 1991

Hptm Strecker, O Buchard

HptFw Makschinski