Kurzgeschichte zum PzBtl 203

 

von 1975 bis 2007

 

Leitspruch: "Worte - nur der taten Schatten"

 

Das Wappen des Panzerbataillon 203 besteht aus drei Elementen:

                               1. Das Hauptschild ist  rot - schwarz gespalten und belegt mit zwei

                                    silbernen Vierzackensternen außen und einem silbernen Fünf -

                                    zackenstern in der Mitte.

                                2. Im rechten Teil des Wappens erhebt sich auf rotem Grund das

                                    Westfalenross.

                    3. Im linken Teil auf schwarzem Grund ist ein silberner Herzschild,

                                     umgeben von 7 (3, 2, 2) silbernen sechsstrahligen Sternen.

                                 Symbolische Bedeutung:

                                 Das heutige Panzerbataillon 203 wurde am 03.09.1956 in Schleswig als   

                                 Panzergrenadierbataillon 13 aufgestellt. Daran erinnern die drei Sterne

                                 im Schildhaupt, die zusammen 13 Zacken ergeben. Am 12.01.1957 ver-

                                 legte das Bataillon nach HEMER und verblieb bis Ende Februar 2007 an

                                 diesem Standort, mehrfach umgegliedert und umbenannt. Die Grundfarben

                                 rot und schwarz sind den Farben der Stadt HEMER (schwarz) und des

                                 Landes (rot) entnommen. Das Westfalenross bekundete die Zugehörigkeit

                                 zur  7. (westfälischen) Panzerdivision.  Das stilisierte Herzschild im linken

                                 Teil des Bataillonswappen, umgeben mit 7 sechszackigen Sternen,

                                 entstammt dem Familienwappen des Freiherrn von Sparr, des ersten           

                                 brandenburgischen Feldmarschalls. Das Infanterieregiment Nr. 16

                                 (3. westfälisches), Überlieferungstruppenteil unseres Bataillons,

                                 erhielt 1889 von Kaiser Wilhelm II. den Beinamen "Freiherr von Sparr".

Am 01.04. 1975, nur wenige Tage nach Rückkehr vom Truppenübungsplatz Bergen, begann wieder eine Umgliederung (Umgliederung "die Fünfte"). Das Panzerregiment 100 und damit auch das Panzerbataillon 120 nahmen das Heeresstrukturmodell 4, Typ 3 ein.

Das Panzerbataillon 120 wurde umbenannt in Panzerbataillon 203 und meldete sich damit in der Brig 20 zurück.

Mit neuem Namen und neuer Struktur bildete das Bataillon in den Sommermonaten konzentriert dafür aus, um

vom 13. - 20.09.1975 an der Divisionsgefechtsübung "SCHARFES SCHWERT" erfolgreich teilnehmen zu können.

Mit der Umbenennung waren folgende Änderungen verbunden:

 

- die 5./ PzBtl 120 verließ als Panzergrenadierkompanie das Panzerbataillon 203 und wurde die

  3. Kompanie des neuaufgestellten Panzergrenadierbataillons 201.

 

- die 4. Kompanie beendete ihr Dasein als Geräteeinheit und wurde mit Personal aufgefüllt. Neuer Chef

  dieser Kompanie war Hauptmann Freiherr von Funck, und als KpFw war HFw Waclawski eingesetzt.

 

- neu aufgestellt wurde die 3. PzBtl 204 unter Führung von Hauptmann Keems.

Für die Kompanien hatte dies den Wegfall der Funktioner wie Schirrmeister, Rechnungsführer, Kompanietruppführer und Fernmeldefeldwebel zur Folge.

 

Zusätzlich wurde die Anzahl der Kampfpanzer auf 10 Stück pro Kompanie reduziert.

Das Jahr 1976 begann für die Division und dem Bataillon mit einem Paukenschlag:

Am 01.04.1976 stand für das Panzerbataillon 203 eine weitere Umgliederung ins Haus, welche nach Heeresstruktur Modell 4, Typ 4 ausgerichtet war.

Die Anzahl der Kampfpanzer pro Kompanie wurde von 10 auf 13 KPz erhöht und der Posten des Kompanietruppführers wurde wieder eingeführt.

- 3./PzBtl 204 wird aufgelöst. Personal und Gerätschaft wurden an das PzBtl 203 zurück geführt und

- StbKp der PzBrig 20 zieht in die Winkelmann-Kaserne (Iserlohn)

19.06.1976 Tag der offener Tür Blücher-Kaserne Hemer

Korpsgefechtsübung "GROSSER BÄR".

Dabei überwand das Panzerbataillon 203 als einziger Verband der Division die ALLER geschlossen im Tiefwaten bei Nacht.

Aufgrund neugefasster Regeln des Schießwettbewerbs der Division schaffte das Panzerbataillon als einziger Verband in BERGEN-HOHNE die notwendigen Bedingungen zur Erfüllung der Disziplinen.

Erbost über die schlechten Schießleistungen der übrigen Panzerbataillone verließ General von Senger und Etterlin, damaliger Divisionskommandeur, die Schießbahn und ließ die Siegerehrung für das Panzerbataillon 203 ausfallen.

General von Senger und Etterlin

im Unterstand beim Divisions-

schießwettbewerb.

Auch diese Umgliederung brachte den Zwang, in und mit diesen neuen Formen zu üben und auszubilden.

Nach diesen notwendigen Ausbildungsphasen kam mit der Korpsgefechtsübung "GROSSER BÄR" die Be-

währungprobe.

Mit dieser Übung bewies das Panzerbataillon 203 seine Beweglichkeit und Schlagkraft, trotz oder gerade wegen der zwei Neustrukturierungen innerhalb eines Zeitraumes von etwas über 12 Monaten. Dies fand seinen Niederschlag in einer Belobigung des Panzerbataillons 203 durch den General der Kampftruppen.

Es folgte Übung auf Übung. Hohe Belastungen forderte Mensch und Material. Während der Großübung BOULD GARD 1 (1979) ereignete sich ein Unfall, der durch OFw Sparding in Bildern festgehalten wurde.

Umgliederung 1980

Nach Rüchkehr der Kompanien aus ihrem verdienten Jahresurlaub verlegte das Bataillon in der Zeit vom

24. Juli bis zum 15. August 1980 auf den Truppenübungsplatz SHILO in Kanada.

 

Dort führte es neben zahlreichen Gefechts- und Schießvorhaben unter anderem die Gefechtsschießübung 

"SCHWARZER BÄR" durch, um das Zusammenwirken von Panzern und Panzergrenadieren zu schulen.

Trotz der hohen dienstlichen Anforderungen blieb noch Zeit für das Offz/ Uffz-Vergleichsschießen mit Handwaffen.

Bild zeigt:

den BtlKdr mit dem Wertungspersonal nach der Siegerehrung.

Mit der Übernahme ließ der Kommandeur, Oberstleutnant Hoppe, eine neue Tradition aufleben, die

des "Blücher-Tages". Am 16. Dezember wurde der Geburtstag des Namensgebers der Kaserne in einem

kleinen festlichen Rahmen im Offizier-Casino gefeiert. 

Höhepunkt für das Bataillon war im Juni 1982 der Truppenübungsplatzaufenthalt in CASTLE MARTIN (England).

Hier zeigte das Bataillon, was es in der Schießausbildung gelernt hatte.

 

 

Für die 2./ PzBtl 203 hielt das Jahr einen zweiten Höhepunkt bereit. Die Kompanie nahm in Norddeutschland an der Korpsgefechtsübung "STARKE WEHR" teil, die bei allen Kompanieangehörigen starke bleibende Eindrücke hinterließ.

 

 

 

Sie fanden Wege, die keiner sonst fand.

24.09.1982 Kommandeurwechsel OTL Hoppe an OTL Müller

20.01.1983 Die ersten Panzer vom Typ Leopard 2 treffen für die Garnison in Hemer ein.

Im II. Quartal 1983 wurde das Bataillon

auf Leopard 2 umgerüstet.

Ein Sprung nach vorn durch hohe Beweg-

lichkeit und hohe Feuerkraft.

 

Der Leopard 1 wurde an norddeutsche

Panzer-Verbände abgegeben.

18.05. - 10.06.1983 Die letzten Schüsse mit dem Leo1 fielen durch das PzBtl 203 auf dem Truppenübungsplatz SHILO Kanada.

Beim Übungsplatz-Aufenthalt BERGEN in 1983 war der damalige Minister für Familie und Gesundheit des Landes Nordrhein-Westfalen, Friedhelm Farthmann, zu Besuch beim Panzerbataillon 203.

Hierbei zeigte er natürlich besonderes Interesse für den Leoprad 2, zumal dies der erste Übungsplatz-

Aufenthalt mit dem neuen Kampfpanzer war.

13. bis 21. September 1985

Diesmal nahm das Bataillon an einem neuartigem Einsatz im Rahmen der

"Schieds- richterunterstützungszentrale"

-abgekürzt SRUZ- in der

Gefechtsübung

"TRUTZIGE SACHSEN" teil.

Für das Bataillon und seinen Kommandeur fiel in diesen Tagen eine wichtige Entscheidung.

Am 18. Oktober 1985 übernahm Oberstleutnant Zimmermann das Kommando von Oberstleutnant Müller,

der zu einer Verwendung in BONN versetzt wurde.

Das Personalkarussell drehte sich weiter.

 

Anfang Januar wurde der S 3 StOffz, Oberstleutnant Minning, nach Süddeutschland versetzt, um dort

ein Bataillon zu übernehmen. Kurze Zeit später wurden zwei Kompaniechefs in die Laufbahn der Gene-

ralstabsoffiziere eingewiesen, während der dritte Chef eine Zweitverwendung in MÜNSTER erhielt.

Am 01. April, nach diesen einschneidenden Personalveränderungen, fuhr das Bataillon mit neuer

Führungscrew auf den Truppenübungsplatz BERGEN-HOHNE, um dort neben den Schießvorhaben

mehrere Kompaniebesichtigungen durchzuführen.

Aus BERGEN zurückgekehrt bereitete sich das Bataillon auf die 30-Jahr-Feier vor.

11. Juli 1986

 

Der 30. Jahrestag wurde aus dienstlichen Gründen um zwei Monate vorgezogen.

 

Am Freitag wurde um 14 Uhr wurde das "Familienfest", zu der alle ehemaligen Angehörigen des Bataillons ebenfalls eingeladen waren, mit einem feierlichen Appell im technischen Bereich der Kaserne eröffnet.

 

Das Heeresmusikkorps 7 spielte zur Unterhaltung der Gäste auf. Die Traditionsmärsche des Bataillons,

der "Hacketäuer-Marsch" und der "Große Kurfürsten-Reitermarsch", durften nicht fehlen.

 

Nach einer kleinen Waffenschau und einem Rundgang durch die Kaserne begaben sich die Soldaten mit

ihren Gästen auf den Standortübungsplatz, wo ab 16:30 Uhr der Biwakabend durchgeführt wurde.

 

Am Samstag konnte die Zivilbevölkerung den ´Tag der offenen Tür´ nutzen, um einem feierlichen Gelöbnis beizuwohnen. Zum Nachmittag wurde ein vielfältiges Programm, mit stationärer und dynamischer Waffenschau und weiteren Unterhaltungsprogrammen für große und kleine Gäste angeboten.

 

Bildergalerie aus der Zeit von 1982 bis 2004

Der Gesamtausbildungsplan der Panzertruppe wurde 1987 mit der Begründung geändert, dass mehr Panzersoldaten ausgebildet wurden, als für die Zukunft in der Reserve benötigt würden.

Im letzten Ausbildungsquartal wurden die Panzersoldaten zu Sicherungssoldaten (mit ATN) ausgebildet.

Es war eine große Umstellung für alle beteiligten Soldaten, das hieß nämlich „Panzer Ade“ und "weiter geht

es zu Fuß". Es wurde ausgebildet im Kampf gegen Banden, gegen durchgesickerten Feind und Verhalten im Hinterhalt.

Erstmals wurde das neue Ausbildungskonzept im Rahmen einer Kompaniebesichtigung bewertet.

Mit allen Tricks „bekriegten“ sich im Rahmen der Kompaniebesichtigung „SCHARFES SCHWERT“ vom

10. bis 12.06.1987, die 1./ 203 und die 2./ 203 – wohlgemerkt: die 2./ 203 als Übungstruppe ROT zu Fuß, bzw. mit handelsüblichen 2 t ausgestattet. Die Übung wurde als ausgeglichen bewertet und war trotz aller Strapazen ein tolles Erlebnis. Sie fiel unter das Motto „Erlebnisse schaffen“.

Bild zeigt:

Kompanieführung auf dem GefStd während der Übung "Scharfes Schwert" im Üb-Raum: Haarstrang - Briloner Wald.

Am 01. Februar 1988 traf die offizielle Meldung im Bataillon ein:

 

Das Panzerbataillon 203 vertritt die Bundesrepublik Deutschland  und das I. (GE) Korps 1989 beim Schießen um die CANADIAN ARMY TROPHY (CAT), einem Panzerschießwettbewerb der NATO-Nationen in Mitteleuropa.

Die Auswahl zum CAT-Bataillon des I. Korps war gewiss eine große Ehre, aber auch eine Herausforderung für das Bataillon, galt es doch einerseits, einen Beitrag zum Vergleichsschießen zwischen den Heeresgruppen Nord und Mitte zu leisten, und andererseits den besten Panzerzug des Wettbewerbs zu bestimmen.

 

Es erfolgte die personelle Umgliederung des gesamten Bataillons, die 4./ 203 erhielt 4 Panzerzüge statt sonst 3 Panzerzüge (+ 4 Wechselbesatzungen), es wurde eine CAT-Unterstützungskompanie, die 3./ 201, bestimmt, die die schießende Kompanie in allen logistischen Fragen – Instandsetzung, Versorgung mit Munition und Betriebsstoff während der Truppenübungsplatzaufenthalte – unterstützte , und es wurden die besten Kampfpanzer des Bataillons technisch so umgerüstet, dass eine effiziente Ausbildung im Hinblick

auf das Schießen stattfinden konnte.

Nach einer Besprechung mit dem Heeresamt an der KTS 2 in Munster kamen der Bataillonskommandeur, der Technische Stabsoffizier und der CAT-Projektoffizier, Hauptmann Hilbig, am 18.05.1988 mit einer Vielzahl von neuen Informationen ins Bataillon zurück.

THE CANADIAN ARMY TROPHY (09.07. bis 23.07.1989)

Mit Klick auf das Symbol wird auf unsere tabellarische Aufzeichnung verlinkt.

 

 

 

 

Wir berichten über:

 

Den zeitlichen Verlauf des CAT-Trainings bis hin zur Qualifikation

Das Bataillon war zweigeteilt, einmal in die Kompanien mit dem CAT- Auftrag und in den Rest des Bataillons, der die Ausbildungs-, Wach- und Übungsvorhaben durchführte.

Von diesem „Rest“ des Bataillons wurde ein „CAT- Fan-Club“ gegründet, der die jährliche Feldwebelfahrt vom 30.11. – 01.12.88 nach Bergen durchführte, um in die CAT- Vorbereitung eingewiesen zu werden und am Nachmittag des 30.11. das Trainingsschießen zu beobachten.

Der Abend wurde in einer gemütlichen Gaststätte im BECKLINGER HOLZ verbracht. Nach Übernachtung und Frühstück in der „Pension HÖRSTEN“ ging es am Morgen des 01.12. zur Firma Rheinmetall nach UNTERLÜSS. Dort wurde eine Firmenbesichtigung durchgeführt, nach einem guten Mittagessen wurde gegen 14 Uhr die Rückreise angetreten. Sie war feuchtfröhlich.

Parallel zum CAT-Wettbewerb, liefen die Aufträge und Übungsvorhaben für den Rest des Bataillons weiter.

Aufgefüllt mit Soldaten der Reserve nahm das Bataillon an der NATO-Gefechtsübung „IRON HAMMER“ vom

20. – 25.11.1988 teil. Wesentliche Ziele der Übung waren das Einüben des Gefechtes der verbundener

Waffen und das Zusammenwirken mit britischen Streitkräften. Hervorzuheben war der erfolgreiche Panzer-transport des KPz Leop 2 mit britischen Transportern.

Die Bewegungsfreiheit der Kampfkompanien war sehr stark eingeschränkt, da die Manöverschäden im Übungsraum so gering wie möglich gehalten werden sollten. Die übende Truppe hatte aber auch andere Schwierigkeiten; ein hartnäckiger Gegner mischte sich in Form von Schnee und Eisglätte in das laufende Gefecht ein. Er machte zeitweise jede Bewegung, ob zu Fuß oder mit dem Panzer, unmöglich.

Zu Beginn der zweiten Jahreshälfte wirkte sich die politische Großwetterlage wieder einmal unmittelbar auf

das Bataillon aus.

Die Entscheidung, die allgemeine Wehrpflicht auf 12 Monate zu reduzieren, brachte die gesamte Ausbildungs-planung der Einsatzkompanien durcheinander. Erschwerend kam hinzu, dass die Anordnung rückwirkend auf den 01.10.1989 datiert war, und somit die 4./ 203 und die 3./ 201 plötzlich im letzten Quartal der Einsatzausbildung standen.

Im Ausbildungszentrum waren folgende Ausbildungsgeräte zusammen gefaßt: Duellsimulatoren,

Gefechtssimulatoren AGPT und Schiesssimulatoren ASPT. Das verantwortliche AusbPers waren u.a. 

Hptm Wormuth, HFw Hendel, HFw Melchers und OFw Bürger.

Im I. Quartal 1990 wurde das Bataillon mit dem Duellsimulator "AGDUS" ausgestattet. Am 06. März erhielten  50 Offiziere aus dem Stab des I. Korps  ein Einweisung am Gerät. Den Offizieren, unter Leitung des BrigGen Gosch, wurde in Form von Bildern die Einsatzmöglichkeiten aber auch Grenzen des Simulators im Gefechtsdienst und der vorbereitenden Schießausbildung gezeigt. Anschließend erhielt jeder Offizier die Möglichkeit, sich persönlich mit dem Gerät vertraut zu machen und Ziele selbständig zu bekämpfen.

TrÜbPl-Aufenthalt Bergen August 1990

Durch gute schießtechnische und intensive Ausbildung der Besatzungen im Vorfeld, unter Nutzung des Ausbildungsgerätes Duellsimulator, AGPT und des ASPT, wurde den Richtschützen nicht nur die erforder-

liche ATN zuerkannt, sondern die verbliebende Schießzeit erlaubte es der 4. Kompanie, zum Abschluß ein Zuggefechtsschießen KPz-G-3 durchzuführen, das mit 86,3 % getroffenen Zielen den Kommandeur zur    Bemerkung veranlaßte: "Ich ziehe mein Barett vor Ihnen".